Auf den Spuren des Barocks

Die barocken Kirchen Mariä Unbefleckte Empfängnis und St. Ignaz

Hinzugefügt 29. 6. 2016

Die Entstehung der monumentalen Kirche an der südwestlichen Ecke des Friedensplatzes ist mit dem Jesuitenorden verbunden, der sie nach dem Jahr 1656 erbauen ließ.

Der ursprüngliche Autor ist Carlo Lurago, später auch Giovanni Domenico Orsi. Seine heutige Gestalt stammt aus dem barocken Wiederaufbau nach dem Brand im Jahre 1810.

Die Kirche ist 49 m lang, 28 m breit und die Höhe ihres Hauptschiffes beträgt 23,4 Meter. Sie ist nach dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erbaut, mit einer Kuppel über dem Kreuzungsarm. Es handelt sich dabei um das klassische Konzept der jesuitischen Kirchen. Die Barock-Portale kommen vom Architekten K.I.Dientzenhofer, der gemalte, illusionäre Altar von J. Hiebl und weitere Gemälde von den Künstlern Ignaz Raab, F.X.Palk und J. Heinsch.